Thai-Curry mit Tofu, Hokkaidokürbis und roten Linsen

Ich hatte noch gar nicht mit Kürbis gerechnet, als wir am Wochende wieder zum Selbsternten zur Huckepackfarm gefahren sind. Das ist ein riesiges Areal bei uns in der Nähe, auf dem alles was Saison hat, selbst geerntet werden kann und dann einfach im Hofladen bezahlt wird. Die Kinder finden es toll alles selbst zu ernten und frischer geht es ja eigentlich gar nicht. Wir waren zum Heidelbeerpflücken da, aber ich konnte mir den Hokkaido nicht verkneifen.

Ich habe nirgens wirklich verlässliche Aussagen über das Einkochen von Gerichten mit Tofu gefunden - also probiere ich es gleich mal aus. Und so kommt die Hälfte des Kürbis zusammen mit dem Tofu ab in ein spicy Thai Curry. Kürbis wird als schwierig einkochbares Gemüse beschrieben, weil es mit Erdbakterien in Berührung kommt, die bei 100°C nicht immer abgetötet werden können. Ich habe ihn also bei 150°C im Backofen geröstet - gibt nebenbei ein tolles Aroma. Also gleich zwei Risikofaktoren: Kürbis und Tofu! Es schmeckt frisch aus dem Topf jedenfalls Klasse und sieht im Glas super aus. Mal sehen wie es mit der Haltbarkeit aussieht ...


Nachtrag (31. Oktober 2015): So lecker das Curry frisch war, leider hat es sich nicht länger als 5 Tage im Glas gehalten. Die Gläser sind alle nacheinander aufgegangen. Ich kann hierfür also vorerst kein Einkochrezept liefern - aber ich arbeite an einer anderen Curryvariante zum Einkochen!!

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