Das Rezept: Würzpaste 2

>> ergibt ca 3 Liter Paste, dh: 15 Schraubgläser a 200ml, 10 a 300ml oder 6 a 500ml

Zutaten: 400g Sellerie (küchenfertig), 200g Blattgrün und Stengel des Knollensellerie, 500g Karotten (küchenfertig), 500g Lauch (küchenfertig), 400g Tomaten, 500g Zwiebeln (küchenfertig), 250g Petersilienwurzel (küchenfertig), 2 Paprikaschoten, 4 Knoblauchzehen, 500g Salz

Zubereitungszeit: 1h

Und so geht`s:

Bitte beachten, bei den Mengenangaben in der Zutatenliste ist die Menge für das fertig vorbereitete Gemüse gemeint. Bei Sellerie, den Karotten und dem Lauch muß daher vom Gewicht her mehr eingekauft werden, weil relativ viel weggeschält wird.

Der Herd bleibt heute kalt, denn alles wird roh verarbeitet und das Salz konserviert diese Paste, so dass wir auch nicht einkochen werden. Wir brauchen aber trotzdem einen großen Suppentopf zum späteren Vermischen der ganzen Zutaten. Also schon mal einen bereit stellen. Eine richtig große Schüssel geht natürlich auch.

Das Gemüse waschen, schälen und grob würfeln. Die Tomaten bleiben ungeschält und werden nur gut abgewaschen. 

Jetzt alle Zutaten nach und nach in der Küchenmaschine klein hacken. Von der Küchenmaschine aus die Gemüsemasse immer gleich in den bereitgestellten grossen Topf oder die grosse Schüssel geben. Wenn Ihr mit allem durch seid, kommt das Salz dazu. Jetzt ist ein wenig Muskelkraft gefragt, denn die Gemüsemasse muß jetzt solange gerührt werden, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Ist das geschafft, haben wir die Gemüsemasse zur Würzpaste verwandelt!

Jetzt die Würzpaste sauber in sterile* Gläser füllen und mit Schraubdeckeln gut verschliessen. Fertig!

 

Die Würzpaste ist so mindestens 1 Jahr an einem sonnengeschützten Ort (kühl, dunkel) haltbar.  Nur das jeweils geöffnete Glas sollte man im Kühlschrank aufbewahren.

 

Viel Spass beim Nachkochen oder besser Nach-Einsalzen,

Eure Ulli

 

 


*Die Gläser entweder einfach ohne Deckel in den auf 150°C aufgeheizten Backofen stellen und diesen gleich ausschalten. 15 Minuten im Ofen lassen, herausnehmen und bei diesem Rezept auskühlen lassen.  Oder die  Gläser mit einem Gläserheber in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Die Deckel separat mit Wasser bedeckt in einem Topf kurz auskochen. 

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Kommentare: 4
  • #1

    Organisation mit Sabine (Montag, 22 August 2016 19:23)

    Ja, das ist ein tolles Rezept! Seit ich es kenne, sorge ich regelmäßig für Nachschub und mag gar keine fertigen Suppenwürfel mehr benutzen.

    Hier ist meine Variante (auch für Thermomix): http://www.organisation-mit-sabine.de/2015/02/20/feine-suppenbasis-gem%C3%BCse-haltbar-machen/

    Liebe Grüße
    Sabine

  • #2

    Bettina (Montag, 03 Oktober 2016 14:27)

    Vielen Dank für das super Rezept! Ich habe nur noch 40 Gramm Liebstöckel dazugetan, denn davon hatte ich noch recht viel im Garten. Zur Herstellung habe ich alles nacheinander durch den Fleischwolf geschoben, die Paste hat dadurch eine sehr gute Konsistenz.

  • #3

    Eric Gaertner (Montag, 21 August 2017 16:07)

    Ein wunderbares Rezept. So haben wir mehrere eigenen Variationen erstellt und den Schwerpunkt immer etwas verändern ;) Haben auch bei einem Glas etwas Liebstöckel hinzugefügt. Es war echt super. Das mit dem Fleischwolf ist eine gute Idee.

  • #4

    Sabine (Mittwoch, 29 November 2017 21:30)

    Vielen Dank! Ein solches Rezept habe ich schon lange gesucht.
    Eine Frage hab ich allerdings noch: Wie sieht das hier aus mit Botulismus? Vorhandene Bakterien werden ja gar nicht erst abgetötet, weil nichts gekocht wird. Reicht die Wirkung des Salzes?