Blogarchiv 2015

Hier nochmal alle Blogbeiträge aus 2015 - viel Spass beim nochmal nachlesen!

Aus dem Glas gezaubert: Hühnerbrühe wird Nudelsuppe mit Gemüse        

Heute hab ich mit der vor zwei Wochen eingekochten Hühnerbrühe eine Nudelsuppe mit Gemüse gezaubert und zwar in nur etwas mehr als 10 Minuten! 

Einfach als aller erstes Nudelwasser aufgesetzt bis es heiss war, dann nur schnell Kohlrabi und Karotten geschält, in kleine Würfel geschnitten und ab in einen kleinen Topf mit ein wenig von der Brühe. Während die Nudel kochen, garen jetzt auch die Gemüsewürfel und ein paar Erbsen - alles gerade nur solange, dass es noch schön knackig bleibt. Im grossen Topf wird inzwischen die Brühe mit dem butterweichen Fleisch schon warm. Jetzt nur noch Nudeln abgiessen - das Gemüse mit in den grossen Suppentopf, ein bisschen frische Petersilie darüber und: fertig!

Richtig schön bunt auf dem Teller - lecker!


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Rinderbrühe

Tolles Suppenfleisch mit Markknochen (wieder vom Zacherhof mit den Biorindern) und dazu herrlich buntes Suppengemüse! Sicher ist es aufwändiger eine Rinderbrühe selbst zu kochen statt ein Fertigprodukt zu verwenden, aber es lohnt sich! Ich habe sogar ein paar Gläser mehr als im unteren Bild eingekocht - insgesamt 4 Liter Rinderbrühe und 2 Extragläser mit herrlich softem Fleisch!

Ausser dem Suppengemüse (Pastinaken, Staudensellerie, Zwiebeln, Karotten und Lauch) und dem üblichen Lorbeerblatt, den Pfefferkörnern, Piment und Wacholder verwende ich immer öfter bei Rindfleisch auch Sternanis. Er gibt dem kräftigen Rinderaroma eine elegante Note. Oft nehme ich ihn aber zur Hälfte der Garzeit mit ein paar der Gewürzkörner wieder heraus, damit es wirklich nur ein "Hauch" von Extra bleibt.


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Thai-Curry mit Tofu, Hokkaidokürbis und roten Linsen

Ich hatte noch gar nicht mit Kürbis gerechnet, als wir am Wochende wieder zum Selbsternten zur Huckepackfarm gefahren sind. Das ist ein riesiges Areal bei uns in der Nähe, auf dem alles was Saison hat, selbst geerntet werden kann und dann einfach im Hofladen bezahlt wird. Die Kinder finden es toll alles selbst zu ernten und frischer geht es ja eigentlich gar nicht. Wir waren zum Heidelbeerpflücken da, aber ich konnte mir den Hokkaido nicht verkneifen.

Ich habe nirgens wirklich verlässliche Aussagen über das Einkochen von Gerichten mit Tofu gefunden - also probiere ich es gleich mal aus. Und so kommt die Hälfte des Kürbis zusammen mit dem Tofu ab in ein spicy Thai Curry. Kürbis wird als schwierig einkochbares Gemüse beschrieben, weil es mit Erdbakterien in Berührung kommt, die bei 100°C nicht immer abgetötet werden können. Ich habe ihn also bei 150°C im Backofen geröstet - gibt nebenbei ein tolles Aroma. Also gleich zwei Risikofaktoren: Kürbis und Tofu! Es schmeckt frisch aus dem Topf jedenfalls Klasse und sieht im Glas super aus. Mal sehen wie es mit der Haltbarkeit aussieht ...


Nachtrag (31. Oktober 2015): So lecker das Curry frisch war, leider hat es sich nicht länger als 5 Tage im Glas gehalten. Die Gläser sind alle nacheinander aufgegangen. Ich kann hierfür also vorerst kein Einkochrezept liefern - aber ich arbeite an einer anderen Curryvariante zum Einkochen!!

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Das Rezept: Superschokoladiger Schokoladenkuchen

>> ergibt ca 6 Sturzgläser 1/2 Liter oder 4 Sturzgläser 3/4 Liter

Zutaten: 250g Butter, 1/2 Tasse Wasser, 2 Tassen Zucker, 3 EL Kakaopulver, 2 Tassen Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 2 Päckchen Vanillinzucker, 4 Eier, (ausserdem Butter und gemahlene Mandeln, Gries oder Paniermehl zum Fetten und Ausstreuen der Gläser)
Zubereitungszeit: 15 Minuten + 25 Minuten Backzeit + 30 Minuten Einkochzeit

Haltbarkeit nach dem Einkochen: ca 6 Monate

1. Butter zusammen mit dem Wasser in einem Topf schmelzen lassen. Zucker und Kakaopulver zugeben und unter Rühren einmal aufkochen lassen. Zur Seite stellen und auskühlen lassen.

2. Die Eier mit dem Vanillinzucker schaumig schlagen und anschließend Mehl und Backpulver zufügen. Sobald ein glatter Teig entstanden ist, die zuvor zubereitete

Schokoladenmasse zufügen und gut unterrühren.

3. Die zuvor in heissem Wasser sterilisierten, eingefetteten und ausgetreuten Gläser bis etwa zur Hälfte mit dem Teig einfüllen. Achtung: nicht mehr einfüllen, da sonst der Teig zu weit nach oben steigt!

4. Im auf 150 ℃ vorgeheizten Ofen auf  mittlerer Schiene ca 25 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher überprüfen, ob der Teig noch haften bleibt und bei Bedarf Backzeit verlängern.

5. Nach dem Backen je nach Einkochglassystem mit zuvor sterilisierten Twist-Off- oder Glasdeckeln mit Gummi und Klammern verschliessen. Wichtig ist, dass der obere Glasrand frei von Teigresten ist, damit die Deckel einwandfrei sitzen. Sollte der Teig beim Backen zu sehr aufgegangen sein, den Kuchendeckel abschneiden, so dass der Deckel locker auf das Glas passt.

6. Bei 100 °C 30 Minuten einkochen.


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Das Rezept: Rindergulasch mit Hokkaidokürbis

>> ergibt ca 4 Gläser/500ml oder 3 Gläser/750ml

Zutaten: 1,5 kg Rindergulasch, 500g Hokkaidokürbis ( ca 1/2 Hokkaido) , 750ml Brühe (Rinder- oder Gemüsebrühe), 150ml Rotwein, 3 Zwiebeln, 3 EL brauner Zucker,  2 El Oliveöl, 2 TL Paprikapulver, 1 Lorbeerblatt, 1 Sternanis, Pfeffer, Salz,

Zubereitungszeit: 20 min Arbeitszeit + 60 min Schmorzeit + 120 min Einkochzeit

Und so geht`s:

Zuerst den Backofen einschalten und auf 150°C vorheizen. Hokkaido kann ja mit der Schale gegart werden, so dass ich sie dran lasse, wer das nicht mag, kann ihn natürlich schälen. Den Kürbis in Würfel schneiden und in eine Ofenform oder einen Bräter geben. Olivenöl und braunen Zucker darüber verteilen, alles einmal vermischen und für 20 Minuten bei 150°C in den Ofen. Jetzt Rindfleisch und Zwiebel in Würfel schneiden und in einen Bräter schichten. Anschliessend das Paprikapulver gleichmässig darüber streuen. Den Kürbis aus dem Ofen holen und diesen jetzt auf 180°C hochschalten. Die Kürbisstücke nun ganz oben auf Fleisch und Zwiebeln in den Bräter geben. Mit Brühe und Rotwein auffüllen und Lorbeerblatt, Sternanis sowie Salz und Pfeffer zufügen. Bräter mit Deckel schliessen und ab für 60 Minuten in den Ofen. Nach 30 Minuten den Sternanis herausfischen, einmal alles umrühren und weiter im Ofen garen. Nach Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen und kurz zur Seite stellen.

Nun müssen noch die Gläser sterilisiert werden. Dafür einfach ohne Deckel für 15 Minuten in den noch heißen ausgeschalteten Backofen stellen. Oder bereits zuvor mit dem Gläserheber in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Die Deckel separat mit Wasser bedeckt in einem Topf für ca 5 Minuten auskochen. Falls Weckgläser verwendet werden, die Gummiringe mit auskochen, dann aber etwas Essig zufügen.

Den fertigen Gulasch in die sterilen Gläser einfüllen und etwa 3 cm Platz nach oben lassen. Gut verschliessen!

Achtung: das Einkochen im Pressure Canner ist für dieses Gericht die sicherste Methode! Dafür 500ml Gläser 75 min, 1L Gläser 90min bei 11 PPI Druck konservieren. Wem das Einkochen im Wasserbad genügt sollte den Gulasch 100 Minuten bei 100°C einkochen.

 

Bitte die Abläufe der einzelnen Einkochmethoden beachte120 Minuten bei 100°C einkochen. Gläser herausnehmen und abkühlen lassen. Fertig!

 

Viel Spass beim Nachkochen,

Eure Ulli

 

>>> hier gehts zurück zum dazu gehörigen Blogeintrag.

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Rindergulasch mit Hokkaidokürbis

Schon wirklich fast ein Herbstgericht! Mal sehen wie lang wir es im Regal lassen können oder wann wir doch schon darüber herfallen!

Den gewürfelten Kürbis habe ich mit Olivenöl und Rohrzucker im Ofen bei 160°Grad gebacken - hat so eine herrliche Karamellnote bekommen, die sehr schön mit dem Rindfleisch und dem Rotwein harmoniert. ich habe auch wieder meinen Sternanis zugefügt - nicht all zu lang und das war wirklich experimentell, weil ich nicht sicher war, ob er auch mit dem Kürbis "klarkommt" oder der mit ihm. Aber am Ende wird ja immer alles gut und so sieht`s hier wohl auch aus. Ist ein sehr schönes Gericht geworden  - finde ich jedenfalls ;-)

>> Und hier geht´s zum Rezept!

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Die Schritt-Für-Schritt Anleitung - so gelingt Einkochen ganz einfach

Einkochen Schritt-für-Schritt

Anknüpfend an das einfach mal Reinschnuppern in das Thema Einkochen unter >> Einkochen: wie geht das? folgt  nun eine detaillierte Anleitung zum Einkochen mit folgenden Inhalten:

  • Was will ich und was kann ich einkochen?
  • Einkochgut vorbereiten bzw. zubereiten
  • Gläser vorbereiten, befüllen, verschliessen
  • Das eigentliche Einkochen im Topf oder Ofen
  • Einkochzeit beendet - was nun?
  • Beschriften und ab ins Regal


Weiterlesen >> Schritt-für-Schritt Anleitung - so gelingt Einkochen!


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Das Rezept: Käsekuchen ganz klassisch

>> ergibt ca 3 Gläser a 500 ml (Sturzform)

Zutaten: 1 kg Speisequark, 150g Butter, 200g Zucker, 4 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Puddingpulver Vanille, 1 TL geriebene Orangenschale, 4 EL Grieß

Zubereitungszeit: 20 min Arbeitszeit + 30 min Backzeit + 30 min Einkochzeit

Haltbarkeit: ca 6 Monate

Und so geht`s:

Die Gläser sorgfältig bis knapp 1cm unter den Rand einfetten und mit Grieß oder Zucker ausstreuen. Den Herd bereits auf 170°C einstellen und vorheizen.

Als erstes die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Anschliessend die restlichen Zutaten zufügen und weitere 3-4 Minuten verrühren. Die fertige Teigmasse bis jeweils zur Hälfte in die vorbereiten Gläser einfüllen. Auf der mittleren Schiene bei 170°C etwa 30 Minuten backen. Die Backzeit kann aber je nach verwendetem Glas variieren. Am besten mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen schon fertig ist. Die Gläser nun vorsichtig herausnehmen, die Ränder säubern und mit sterilen Deckeln bzw Gummiringen und Deckeln verschliessen.

30 Minuten bei 100°C einkochen. Gläser herausnehmen und abkühlen lassen. Fertig!

 

Werden die Gläser sofort im Anschluss an das Backen verschlossen, ist der Kuchen etwas für 4-6 Wochen haltbar. Nach dem Einkochen erhöht sich diese Zeit auf etwa 6 Monate!

 

Viel Spass beim Nachbacken,

Eure Ulli

 

>>> hier gehts zurück zum dazu gehörigen Blogeintrag.

 


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Das Rezept: Kürbiskuchen mit Kokos

>> ergibt ca 4 Gläser a 500 ml (Sturzform)

Zutaten: 400g Kürbis (geschält, ohne Kerne und Fasern), 150g Kokosraspeln, 100g Zucker, 150g Mehl, 3 EL Milch, 3 Eier, 1 TL Backpulver, 1 EL geriebene Orangenschale, 1/2 TL Vanilleextrakt, 1 Prise Salz

Zubereitungszeit: 30 min Arbeitszeit + 40 min Backzeit + 30 min Einkochzeit

Haltbarkeit: ca 6 Monate

Und so geht`s:

Die Gläser sorgfältig bis knapp 1cm unter den Rand einfetten und mit Grieß oder Zucker ausstreuen. Den Herd bereits auf 170°C einstellen und vorheizen.

Das Fruchtfleisch des Kürbis zunächst in fein raspeln. Die Eier trennen - das Eiweiss mit der Prise Salz steif schlagen. In einer separaten Schüssel Eigelb mit Zucker, Vanilleextrakt und Orangenschale schaumig schlagen. Anschliessend Milch, Mehl, Kokosraspeln und Backpulver zufügen und kurz verrühren. Nun den Kürbis unterrühren und den Eischnee vorsichtig unterziehen.

Die fertige Teigmasse bis jeweils zur Hälfte in die vorbereiten Gläser einfüllen. Auf der mittleren Schiene bei 170°C etwa 40 Minuten backen. Die Backzeit kann allerdings je nach verwendetem Glas variieren. Am besten mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen schon fertig ist. Die Gläser nun vorsichtig herausnehmen, die Ränder säubern und mit sterilen Deckeln bzw Gummiringen und Deckeln verschliessen.

30 Minuten bei 100°C einkochen. Gläser herausnehmen und abkühlen lassen. Fertig!

 

Werden die Gläser sofort im Anschluss an das Backen verschlossen,  ist der Kuchen etwa für 4-6 Wochen haltbar. Nach dem Einkochen erhöht sich diese Zeit auf etwa 6 Monate!

 

Viel Spass beim Nachbacken,

Eure Ulli


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Das Rezept: Frikadellen, Hackbällchen & Hackfleischfüllung

Zutaten: 1 kg Rinderhack, 4 Eier, 2 Zwiebeln, 3 EL Semmelbrösel oder 2 eingeweichte ausgedrückte Scheiben Brot vom Vortag (für eine LowCarb Variante weglassen), 1TL Paprikapulver edelsüss, 1 TL Paprikapulver scharf, 2 TL Senf mittelscharf, 1 TL Pfeffer,  1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Salz,  je nach Geschmack 2 TL gemischte getrocknete Kräuter ( zB Oregano, Thymian,  oder einfach Lieblings-Kräutermischung), ÖL zum Braten

Zeitaufwand: 45 min. Zubereitungszeit + 90 min Einkochzeit

Und so geht`s:

Zwiebeln fein würfeln und in etwas Öl separat anbraten und etwas abkühlen lassen. Alle Zutaten bis auf das Öl  - also auch die Zwiebeln -  in einer grossen Schüssel gut miteinader verkneten. Je nach Geschmack kann die Menge der einzelnen Gewürze variiert werden. Wer es salziger mag nimmt etwas mehr Salz oder mehr Pfeffer und scharfen Paprika, wenn es schärfer werden soll. Für die LowCarb Variante einfach die Semmelbrösel bzw das Brot weglassen.

Je nach dem wofür die Hackfleischmasse verwendet werden soll, geht es jetzt unterschiedlich weiter. Soll die Hackfleischmasse als Füllung verwendet werden, jetzt einfach nach dem jeweiligen Rezept vorgehen (zB. gefüllte Paprikaschote). Oder für Frikadellen oder Hackbällchen einfach zwischen den Handflächen kleine Kugeln rollen - am besten jeweils mit einem Teelöffel von der Hackmasse abstechen, dann hat man in etwa gleichgrosse Bällchen. Oder man formt einfach grössere Frikadellen. Jetzt schön kross mit dem Öl in einer heissen Pfanne anbraten, herunter schalten und komplett durchgaren.

Die fertigen Hackbällchen oder Frikadellen in sterile Gläser schichten. Dafür zunächst die Einkochläser einfach ohne Deckel für 15 Minuten in den auf 150°C vorgeheizten Backofen stellen. Oder mit dem Gläserheber in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Die Deckel separat mit Wasser bedeckt in einem Topf für ca 5 Minuten auskochen. Falls Weckgläser verwendet werden, die Gummiringe mit auskochen, dann aber etwas Essig zufügen. Die befüllten Gläser gut verschliessen und im Einkochtopf 90 Minuten bei 100°C einkochen. Gläser herausnehmen und abkühlen lassen, Klammern entfernen. Fertig!


Viel Spass beim Nachkochen,

Eure Ulli

 

ACHTUNG - BITTE BEACHTEN: Die Zwiebeln nicht roh für das Rezept verwenden sondern erst anbraten. Einkochgerichte bei denen rohe Zwiebeln verwendet werden säuern schnell und verderben. Einfach nur mitkochen genügt nicht. Beim Anbraten wird eine höhere Temperatur erreicht.


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Jetzt wird´s fein: Ochsenschwanzsuppe mit Sherry

Die kühlen Abende sind schon da, auch wenn ein sonniger September uns in den letzten Tagen geradezu verwöhnt hat. Bald hat man wieder Lust auf eine kräftige Brühe oder Suppe, die richtig warm ums Herz macht. Und hier kommt meine Version einer Ochsenschwanzsuppe. Ganz klar und pur und trotzdem beinah schon elegant durch einen Hauch von Sherry.


Und hier geht`s zum Rezept ...

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Einkochhelden goes Pressure canning - grössere sichererheit beim haltbarmachen

Pressure Canning ist in Amerika Standart beim Einkochen und dort die einzig empfohlene Methode für das Haltbarmachen von Lebensmitteln durch Einkochen. Unter Druck werden höhere Temperatur beim Einkochen erreicht - bis zu 120 °C. Bei diesen Temperaturen werden auch die industriellen Konserven hier in Deutschland eingekocht. Warum es hier allerdings in den Privathaushalten keine Anwendung findet, ist mit noch rätselhaft. Gerade bei eiweisshaltigen Lebensmitteln ist man so aber immer auf der sicheren Seite. Ausserdem sind die Einkochzeiten deutlich kürzer und damit wird wiederum weniger Energie verbraucht. Ich geh dem Ganzen jetzt mal auf den Grund, werde ausprobieren und natürlich berichten.

Und hier ist der Neuzugang bei Einkochhelden - direkt aus Amerika: ein Pressure Canner der Firma Presto. Bei Amazon USA bestellt und innerhalb einer Woche hier angekommen. Los geht`s!


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Perfekt für`s Wochenende: Superschokoladiger Schokoladenkuchen

Einer meiner ersten Blogposts galt diesem Schokokuchen! So sieht er übrigens mit ein paar gezuckerten Brombeeren und etwas Minze  "aus-dem-Glas-gezaubert" aus. Schönes schokoladiges Wochenende Euch allen! Hier gehts`s zum Kuchenrezept ...

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In die Suppe oder Sosse, an den Salat - Alleskönner Würzpaste

Diese Würzpaste für Suppen, Salate, Soßen usw. kommt komplett ohne chemische, industrielle Zusätze aus und ist auf der Basis von Salz lange auch ohne Kühlung haltbar. Wir salzen sozusagen ein. Heute bleibt der Einkochtopf also kalt - dafür ist die Küchenmaschine im Einsatz!

Die Idee kam mir bei einem Streifzug durch Chefkoch.de. Dort werden ähnliche Pasten dargestellt. Ich habe hier auf zu viele frische Kräuter verzichtet und eigentlich (bis auf die Tomaten) klassisches Suppengemüse verarbeitet. So bekommt man eine tolle Würze, ist aber von den Kräutern her noch unabhängig. Vorsichtig verwenden - ziemlich salzig!

>> Und hier geht`s zum Rezept ...


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Ein Klassiker: Sauce Bolognese

Kennt jeder, mag auch fast jeder und sie ist so praktisch. Sauce Bolgnese ist neben Pesto für viele der Klassiker unter den Pasta Saucen. Bei einem Einkochdurchgang bekomme ich ca. 10 Gläser a 300 ml. Und schon kann stressfrei "aus-dem-Glas-gezaubert" werden: Lasagne, Aufläufe mit Gemüse, Chili con Carne und natürlich Pasta, Pasta, Pasta. Ach ja und in meiner Bolognese ist natürlich mal wieder nur drin was mir schmeckt und was ich drin haben möchte.

Und hier gehts zum Rezept ...

Bolognesesauce, Sauce Bolognese einkochen, Bolognese im Glas,
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Cranberry Sauce "Winterstyle" mit Zimt, Anis, Nelke und Chili

Cranberries sind aktuell auf vielen Gemüsemärkten zu finden. Sie strotzen nur so vor gesunden Inhaltsstoffen und sie passen perfekt in die Winterzeit. Roh haben sie eine recht harte Schale und sind ziemlich sauer eventuell auch etwas bitter. Zubereitet sind sie aber echt lecker. Hier kommt meine Variante einer Cranberry Sauce - perfekt zu den bevorstehenden leckeren Festtagsbraten oder auch zu Käse.

Zimt, Anis, Nelke und Orange bringen den extra Hauch Winterfeeling und Chili heizt der ganzen Sache noch ein wenig ein.

Und hier geht`s wie immer zum Rezept ...

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Das Rezept: Cranberry Sauce "Winterstyle"

ergibt 6 Gläser 240 ml

Zutaten: 600g Cranberries,  250g Rohrzucker, Saft von 2 Orangen, 150ml Apfelsaft, 4 EL Apfelessig, 2 Sternanis, 10 Nelken, 1 Zimtstange, 4 kleine getrocknete Chilischoten oder 2 TL Chiliflocken, 1 TL Salz

Zeitaufwand: 10 min Zubereitung + 30 Kochen + 10 min Einkochen

Und so geht`s:


Die Cranberries verlesen, waschen und abtropfen lassen.

Den Rohrzucker mit Orangensaft, Apfelsaft, Apfelessig in einem kleinen Topf verrühren und zusammen mit den Gewürze aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze gute 10 Minuten weiterkochen  -  immer mal umrühren nicht vergessen.

Die gewaschenen Cranberries in einen größeren Topf geben, die heiße Zucker-Saft-Essig-Mischung dazugießen und alles zusammen aufkochen. Unbedingt einen Deckel auf den Topf geben, denn die Cranberries fangen mit der Hitzezufuhr an aufzuplatzen. Zwischendurch immer wieder umrühren und bei geringer Wärmezufuhr etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Die Sosse am besten mit einem Einfülltrichter in die vorbereiteten sterilen Gläser (siehe unten)* füllen. Dabei etwa 3 cm Platz nach oben zum Glasrand lassen. Darauf achten, dass die Glasränder sauber bleiben. Gut verschliessen und im Einkochtopf 10 Minuten bei 100°C einkochen.


Gläser abkühlen lassen. Fertig!

 

Viel Spass beim Nachkochen,

Eure Ulli


* Zum Sterilisieren die Gläser einfach ohne Deckel für 15 Minuten in den 150 °C heißen Backofen stellen. Oder mit dem Gläserheber in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Die Deckel separat mit Wasser bedeckt in einem Topf für ca 5 Minuten auskochen. Falls Weckgläser verwendet werden, die Gummiringe mit auskochen, dann auch etwas Essig zufügen.



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Das Rezept: Mediterane Fischsuppe

ergibt ca. 3x 1000ml Gläser oder 4x 750ml Gläser oder 6x 500ml Gläser

Zutaten: 1,5 kg gemischten Fisch grätenfrei (Lachs, Kabeljau, Heilbutt), 500g Tintenfisch, 500g frische Tomaten oder 1 große Dose geschälte Tomaten, 2 Karotten, 4 Stangen Staudensellerie, 4 Knoblauchzehen, 1 große Zwiebel, 250 ml Weißwein, 1 Liter Gemüsebrühe oder Fischfond, Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt, 6 EL Olivenöl.

Zeitaufwand: 30 min Zubereitung + 40 Kochen + 75 min Einkochen im Pressure Canner

Und so geht`s:

Die Tomaten kurz heiß überbrühen, kalt abschrecken und häuten oder einfach die Dose mit den geschälten Tomaten öffnen. Die Tomaten klein schneiden, den Saft auffangen. Karotten und Zwiebeln schälen und ebenso wie den Sellerie fein würfeln. Den Fisch in nicht zu kleine Stücke, den Tintenfisch jedoch recht fein schneiden.

In einem Suppentopf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit Knoblauch (pressen) und dem Tintenfisch andünsten. Die Tomaten, Karotten und den Sellerie dazugeben. Salzen und Pfeffern. Mit Weißwein und der Brühe auffüllen, das Lorbeerblatt dazugeben und 20 Minuten köcheln lassen.

Jetzt zuerst das Lorbeerbaltt wieder herausnehmen und nun den Fisch zugeben. Auf kleiner Flamme weitere 15 Minuten simmern lassen. Dabei immer wieder vorsichtig umrühren.

Die Suppe am besten mit einem Einfülltrichter in die vorbereiteten sterilen Gläser (siehe unten)* füllen. Dabei etwa 3 cm Platz nach oben zum Glasrand lassen. Darauf achten, dass die Glasränder sauber bleiben. Gläser gut verschlieen und einkochen.

Achtung: das Einkochen im Pressure Canner ist für dieses Gericht die sicherste Methode! Dafür 500ml Gläser 70 min, grössere Gläser 80 min bei 11 PPI  Druck konservieren. Wem das Einkochen im Wasserbad genügt sollte die Suppe 100 Minuten bei 100°C einkochen.

Bitte die Abläufe der einzelnen Einkochmethoden beachten!

Gläser abkühlen lassen. Fertig!

 

Viel Spass beim Nachkochen,

Eure Ulli

 

* Zum Sterilisieren die Gläser einfach ohne Deckel für 15 Minuten in den 150 °C heißen Backofen stellen. Oder mit dem Gläserheber in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Die Deckel separat mit Wasser bedeckt in einem Topf für ca 5 Minuten auskochen. Falls Weckgläser verwendet werden, die Gummiringe mit auskochen, dann auch etwas Essig zufügen.



Die Vorbereitung des Tintenfisch, wenn man einen ganzen Oktopus verarbeiten möchte:

Zu allererst - ein ganzer Oktopus ist zuviel für diese Suppe. es wird also sicher die Hälfte oder ein Drittel übrig bleiben. Diesen Teil kann man sehr gut für einen Salat und zum Einlegen mit Kräutern in Öl verwenden (erkläre ich sicher auch bald einmal).

Mir wurde vom Fischhändler angeboten, dass er Maul und Augen schon entfern - also hab ich ihn das auch machen lassen.

Und so geht`s:

Den Oktopus kurz abwaschen und in einen größeren Suppentopf geben und mit Wasser auffüllen. Salz, Pfefferkörner und einen unbehandelte Zitrone in Vierteln zugeben. Das Ganze bei mittlerer Hitze richtig wallend aufkochen und den Herd dann ausschalten. Im Topf abkühlen lassen und nun nach Bedarf und Rezept zerlegen und weiterverwenden.



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Neue Schritt-für-Schritt Anleitung: so geht Pressure Cannnen

In Amerika ist diese Art des Einkochens seit Jahrzehnten ganz normal und nicht mehr wegzudenken, bei uns in den Privathaushalten ist sie nahezu unbekannt. Dabei ist Einkochen im Pressure Canner die geeignete Methode für das Einkochen von Fleisch, Fisch und Gemüse. D.h. für alle schwach säurehaltigen Lebensmittel mit einem PH-Wert größer als 4,6. Für diese Lebensmittel sind zum Abtöten der Keime und Sporen Temperaturen über 100 Grad erforderlich, die im normalen Wasserbad nicht erreicht werden. Aus diesem Grund ist ein entsprechender Drucktopf „Pressure Canner“ erforderlich, mit dem bis zu 120 Grad eingekocht wird. Ich habe mich in den letzten Wochen intensiver damit beschäftigt und siehe da hier geht`s direkt zur Pressure Canner Schritt-für-Schritt Anleitung >>


PS: Natürlich folgen in den nächsten Wochen auch immer wieder neue rezepte die mit dem Pressure Canner umgesetzt werden!


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Ausstattung, Ausrüstung, Zubehör - was brauch ich eigentlich?


Ich werde immer wieder nach Hinweisen und  Tipps bezüglich der Ausstattung gefragt. Je nachdem was Ihr einkochen möchtet und wie intensiv Ihr es betreiben wollt, braucht Ihr natürlich ein paar Dinge, um loslegen zu können. Je ambitionierter es wird, um so wichtiger wird dann aber auch ein gutes Equipment. Also habe ein bisschen mehr theoretisch gearbeitet die letzten Tage und stelle Euch hier kurz vor, womit ich einkoche und wo Ihr das Zubehör bekommt.

Hier geht`s zur neuen Seite: Ausrüstung, Ausstattung, Zubehör - was brauche ich eigentlich?

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Frohe Weihnachten!

Hirschgulasch, Raclette & Co sehnen sich nach den Köstlichkeiten aus dem Glas - also ran an die leckeren Schätzchen!

In diesem Sinne - FROHE WEIHNACHTEN!

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